Seit vielen vielen Jahren schon – lange bevor ich begann, dieses Weblog zu schreiben – setze ich jedes meiner Lebensjahre unter ein besonderes Motto.

Das kann ein Zitat sein von mehr oder weniger berühmten Menschen. Es kann auch eine Do-it-yourself-Weisheit sein, die mir – nie zuvor gehört oder gesagt – irgendwann im Lauf des Jahres unvermutet kreativ über die Lippen purzelte.

Für ein Jahresmotto entscheide ich mich jeweils im Voraus: Spätestens in der Silvesternacht trage ich es in meinen neuen Kalender ein. Es ist der Gedanke, der mich 365 Tage lang begleiten wird. Vielleicht aufmuntern, vielleicht trösten, vielleicht anspornen, vielleicht beruhigen – oder alles zugleich.

Mein erstes Blog „Büro für besondere Maßnahmen / südwest“ begann im Jahr 2009 mit dem Motto

Dieser starke Satz stammt aus dem Mund einer energisch wehrhaften Frau in einem alten amerikanischen Spielfilm (1950er, 1960er Jahre, vermutlich ein Western). Sie hielt dabei ein Gewehr in der Hand und zielte damit auf einen Mann, der ihr zu nahe kommen wollte. Falls es mir je wieder einfallen sollte, wie der Film hieß und wer die schöne Schauspielerin war, werde ich es hier mitteilen. Vielleicht hat auch eine von euch eine Idee, woher es stammen könnte?

Dieses Zitat begleitet mich seit Jahrzehnten, wurde quasi zu meiner Lebensphilosophie (Kurzform) und zur Maxime dieses Blogs.

 

Hier findet ihr – in absteigender Reihenfolge – alle Jahreszitate seit 2009 mit einem Link zum jeweiligen Blogtext:

2021

Die Magie des Lebens liegt im Dazwischen.

Mitten in der Pandemie fand ich neuen Mut und lernte, den großen Wert der Übergange und Transformationen zu schätzen.

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2019 und 2020 war ich quasi verstummt und ratlos in mir selbst verschollen, hatte die Nase voll von Durchhalteparolen, mit denen ich mich aus dem eigenen Sumpf hätte ziehen können. Deswegen gibt es für diese beiden Jahre keine philosophischen Leitsätze.

2018 gilt es, die eigene Mitte in ozeanischen Tiefen fest zu verankern:

sei. du selbst! das Meer.
In 2017 wollte ich vertrauensvoll fliegen lernen mit den Worten Hilde Domins
Ich setzte den Fuß in die Luft – und sie trug.

2016 lebte ich mit der großen Weisheit
Geduld macht gute Bratkartoffeln

Die ausführliche Begründung samt Laudatio findet ihr hier.

2015

Wer einmal das Meer gesehen hat, betrachtet die kleinen Flüsse mit anderen Augen.
Aus China.
Es ist Zeit für das Große Wasser, den weiten, unverstellten Blick aufs Wesentliche. Auch die kleinen Gewässer sind Lebensströme. Manche tragen mich an mein Ziel, andere sind eher Hindernis. Das große Ganze im Blick, erhält der Kleinkram eine andere Bedeutung.

2014
Einige der wunderbarsten Menschen sind diejenigen, die nicht in Schubladen passen.
Tori Amos

Englisches Original: Some of the most wonderful people are the ones who don’t fit into boxes.

Exakte Fundstelle noch unbekannt, kann eineR helfen?

Weil ich auch so eine bin, und weil Schubladendenke ein Akt von Gewalt ist.
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2013
Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.
Astrid Lindgren, 1974

Mit dieser fraulichen Weisheit „für uns Damen mit einem halben Jahrhundert geballter Lebenserfahrung“ hat pat im Dezember 2012 den Wettbewerb gewonnen, mit dem das Büro für besondere Maßnahmen sein Jahresmotto für 2013 gesucht hat.

2012
Jeder Tag ist eine Reise. die Reise selbst ist das Zuhause.
Matsu Basho (松尾 芭蕉)
Japanisches Original: 日々旅にして、旅を栖とす 
(hibi tabi ni shite, tabi wo sumikatosu)
 
Weil für mich das Leben eine Form des Reisens ist. Eine Reise, auf der ich Tag für Tag Neuem begegne, dem Alter entgegenziehe. Weil ich mich immer mitnehme, ist es wichtig, dass auch das Herz weiß, wo es wohnt.
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2011
Erwarte nichts. Lebe genügsam von Überraschungen.

(Expect nothing. Live frugally on surprise.)
Aus dem Gedicht „Expect Nothing“ von Alice Walker.
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2010

Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
Leo Tolstoi
(Лев Николаевич Толстой)

Geschuldet meiner Ungeduld: Wann, wenn nicht jetzt?! Wer, wenn nicht wir?! Ich will alles, und zwar subito!
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2009
Besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen
 

…. stammt aus dem Mund einer starken Frau in einem alten amerikanischen Spielfilm (50er, 60er Jahre). Es kann sein, sie hielt dabei ein Gewehr in der Hand. Aber ich weiß es nicht mehr genau. Falls es mir je wieder einfällt, wie der Film hieß und wer die schöne Schauspielerin war, werde ich es hier mitteilen.

Dieses Zitat begleitet mich seit Jahrzehnten, wurde quasi zu meiner Lebensphilosophie (Kurzform) und zur Maxime dieses Blogs, von Anfang an …